1. Auf einen Blick

  • Sehr gute Akku-Laufzeit, besonders im Vergleich zum Vorgänger

  • 2 SD-Karten Slots

  • Wahnsinnig treffsicherer & schneller Autofokus

  • Menü deutlich übersichtlicher durch Überschriften der jeweiligen Sektionen

  • Serienbildaufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde (RAW)

  • Sehr gute Low-Light Performance

  • Video-AF weniger leistungsfähig als Foto-AF

  • der Pufferspeicher leert sich immer noch recht langsam

  • Sucher und Bildschirm könnten besser sein

  • Kein Ladegerät im Lieferumfang – Laden nur über USB-Kabel

  • Nur ein SDXC II Karten-Slot

  • Touch funktioniert nicht im Menü

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2. Erster Eindruck, Haptik & Lieferumfang

Beim ersten Mal in die Hand nehmen fällt sofort die Ähnlichkeit zum Vorgänger-Modell auf. Die a7 III fühlt sich jedoch etwas griffiger & größer an als die vorherige Generation. Am Material hat sich nicht viel geändert.

Im Lieferumfang enthalten: Body, Bedienungsanleitung & Garantieunterlagen, Tragegurt, Stecker für UK und Deutschland, Netzteil und USB-Kabel zum Aufladen.

Zum Aufladen muss man die Alpha7 III zunächst per USB-Kabel mit dem mitgelieferten Netzteil verbinden – Ein Ladegerät für den Akku ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das finde ich bei einer Kamera für 2.300 € etwas schade. Das Laden nimmt bei einem komplett leeren Akku mit etwa 2 Stunden auch nicht gerade wenig Zeit in Anspruch – Dafür reichen nun ein bis zwei Akkus auch für den ganzen Tag aus.

3. Neuerungen

Sony ist dafür bekannt, schnell auf Kunden-Feedback zu reagieren. Somit wurden auch mit der 3. Generation des Alpha 7 Einstiegsmodells wieder wichtige Funktionen und Bedienelemente hinzugefügt. Ich liste im Folgenden die für mich wichtigsten Aspekte auf, einen vollständigen Bericht mit den technischen Daten findet Ihr hier.

  • Menü: Sony hat das Menü im Vergleich zur A7 II umstrukturiert und damit meiner Meinung nach deutlich verbessert. So hat jeder Menü-Unterseite nun aussagekräftige Titel, was einem die Suche nach bestimmten Optionen enorm erleichtert, wenn man die Kamera erst wenige Tage im Einsatz hat. Besonders gut finde ich, dass auch bei der Belegung benutzerdefinierter Tasten diese Titel angezeigt werden und somit die Funktionen geordnet sind. Ich hab es bei meiner a7R II gehasst, jedes mal sämtliche Funktionen durchblättern zu müssen! Schade finde ich, dass die Touch-Funktion anscheinend im Menü nicht funktioniert. Kein Riesenverlust, aber müsste eigentlich leicht umsetzbar gewesen sein.
  • AUTO ISO MIN VS: Ein Detail, das manchen vielleicht gar nicht aufgefallen wäre, ich aber sehr wichtig finde: Es ist mit der A7III wie schon bei der A7RII (und III) und im Gegensatz zur A7II endlich möglich, eine minimale Verschlusszeit für den AUTO ISO Modus festzulegen. So könnt Ihr bspw. im Aperturprioritätsmodus eine minimale (zeitlich maximale) Verschlusszeit von bspw. 1/250 festlegen und diese wird dann nicht unterschritten, sondern stattdessen der ISO Wert angepasst.
  • Anschlüsse: Es gibt nun 2 SD Karten-Slots, davon nur einer mit (von ca.300 auf ca. 100 MB/s gedrosselter) SDXC II Geschwindigkeit. Neu hinzugekommen ist außerdem ein USB-C Anschluss.
  • Bedienelemente: Neu hinzugekommen ist ein Joystick zum verschieben des AF-Punktes. Ich habe in der Praxis aber eher die Touch Funktion genutzt. Die AF-ON und AEL Taste sind jetzt nebeneinander.
  • Akku: Der Akku ist deutlich größer als der des Vorgängers – sowohl von der Kapazität, als auch von den Abmessungen. Ich hatte die a7 III das ganze Wochenende (Samstag und Sonntag) jeweils etwa einen halben Tag im Einsatz (Foto & Video), wofür mir eine komplette Akkuladung ausgereicht hat. Mit 2 Akkus sollte man somit sicher durch den Tag kommen.
  • Autofokus: Wie bereits bekannt kommt in der A7 III ein neues Autofokus-System ähnlich dem der a9 zum Einsatz.

Ein bisschen enttäuscht bin ich vom Bildschirm und dem Sucher, die wohl nicht erneuert wurden: Hier fällt es mir ohne Vergrößerung auch mit Fokus-Peaking schwer, festzustellen ob ein Motiv gerade scharfgestellt ist oder nicht. Mit Fokusvergrößerung kein Problem, allerdings ist es mit der A7RII einfacher.

A7 III von hinten

Neu hinzugekommen ist ein Joy-Stick zum verschieben des AF Punkts. Die AF-ON und die AEL-Taste sind nun nebeneinander und nicht mehr als eine Taste mit Wippschalter angebracht.

Menü-Bedienung leicht gemacht: Dank der neuen und meist aussagekräftigen Titel, kommt man auch beim ersten Bedienen gut mit dem Menü klar. Besonders beim Belegen der benutzerdefinierten Tasten ist die Aufteilung in verschiedene Unter-Sektionen sehr hilfreich (s.o.)

4. Bildqualität (Foto)

Die Bildqualität der A7III ist wie schon die der Vorgänger auf höchstem Niveau. Mit einer Auflösung von 24 Megapixeln eignet sich die Alpha auch für professionelle Fotografie. Wie von Sony gewohnt ist der Dynamik-Umfang des Bildsensors auf sehr hohem Niveau: In Lightroom kann ich die RAWs um bis zu 3 Blendenstufen anheben oder absenken – und sie meistens trotzdem noch verwenden!

a7iii direkt von der kamera ohne Bearbeitung

So sehen die JPGs direkt aus der Kamera aus. Fotografiert mit dem Sony G-Master 85mm F/1.4. Instagram von Massimo: @massiii_22

a7III Beispielbilder

… Und so sieht das Bild bearbeitet aus!

Weil ich der Meinung bin, dass man sich am besten selbst ein Bild machen sollte, stelle ich Euch hier einige RAW-Bilder direkt zur Verfügung, dann könnt Ihr sie selbst anschauen und in Lightroom bearbeiten:

5. Bildqualität (Video)

Kommen wir zu einem für mich sehr interessanten Part: Der Qualität der aufgenommenen Videos. 

Die a7 III bietet gestochen scharfe 4K Videos und nun auch die Möglichkeit 120FPS bei einer Auflösung von 1080P aufzunehmen. Selbstverständlich kommt die Qualität der Slow-Motion nicht an die von bspw. einer RED heran, Vor Allem für Zwecke wie Social Media sind Schärfe und Qualität allerdings mehr als ausreichend. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht sehr viel herumreden, sondern zeige Euch einfach ein Video mit von mir gemachten Aufnahmen. Dabei steht auch immer, welche Einstellungen verwendet wurden.

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Toll wäre noch eine Bildrate von 60FPS in 4K gewesen, was die a7 III leider nicht kann. Ich gehe aber stark davon aus, dass sich Sony das für die bald erscheinende a7S III aufheben wird.

UPDATE: Ich wurde noch vermehrt gefragt, ob bei der a7III Rolling-Shutter ein Thema ist. Kurze Antwort: Ja. Im Full-Frame Modus stärker als im Super35 Modus. Ich bewege die Kamera allerdings selten so schnell, als das mich das oft stören würde. Ich habe auch das in einem Video aufgenommen:

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6. Autofokus & Geschwindigkeit

Der Autofokus und seine Geschwindigkeit und Treffsicherheit sind ein Game-Changer! Vor Allem bei Fotos funktioniert der AF fast fehlerlos, sowohl bei schnell, als auch bei langsam bewegten Objekten. Sich bewegende Objekte erkennt die Kamera dabei selbstständig und verfolgt diese zuverlässig nach.

Durch die große Abdeckung des Bildes mit Fokus-Punkten (Ca. 93%), hat man auch kein Problem, wenn sich die Objekte nahe an den Rand des Bildes bewegen.

Bei schwierigen Bedingungen und schnellen Bewegungen benötigt der AF manchmal minimal mehr Zeit, was man daran bemerkt, dass die Serienbild-Geschwindigkeit etwas nachlässt. Die ersten 40 (RAW-) Bilder kommen aber mit einer Geschwindigkeit von schätzungsweise 7-10 Bildern pro Sekunde, was eine außerordentliche Leistung für eine Kamera im unteren bis mittleren Preissegment darstellt.

A7 III AF-C

Sogar bei sich bewegenden, kleinen Objekten erkennt der AF-C selbst, was sich bewegt und verfolgt es zuverlässig nach. Leider kam dieser Moment etwas überraschend, sodass die restlichen Aufnahmen wegen der Verschlusszeit verschwommen sind, der Fokus saß aber bei jedem Bild. Hat mich ehrlich gesagt selbst etwas überrascht 😀

Die Geschwindigkeit, mit der der Pufferspeicher geleert wird ist immer noch etwas lahm, sodass nach einer 40-Schuss Sequenz etwas gewartet werden muss, bis alle Bilder auf der Speicherkarte und somit darstellbar sind. Zwischen zwei 40-Bilder RAW Sequenzen muss man ca. 24 Sekunden warten, bis alle Bilder geschrieben sind, bzw. man wieder eine neue Sequenz mit voller Geschwindigkeit starten kann. Ist die Speicherkarte bereits zu 75%+ gefüllt, kann sich diese Zeit durchaus auch auf 1 Min verlängern. Dies ist eine der Limitierungen, die die a7 III von echten Profi-Sportmodellen wie der a9 oder der 1DX unterscheiden.

Sehr gute AF Leistung besonders bei sich bewegenden Menschen.

Ich habe auch fremde Objektive mit Adapter (Sigma MC-11) benutzt. Dabei hat das Sigma Art 35 1.4 eine Leistung gezeigt, die nicht merklich schlechter war, als die der E-Mount Objektive. Mit dem Canon 100mm 2.8 Makro USM IS II konnte ich dagegen den Autofokus praktisch nicht verwenden.

A7 III Autofokus AF-C Mit Sigma Art + MC-11

Die Leistung des AF-C mit dem Sigma Art 35 1.4 zusammen mit dem MC-11 haben mich staunen lassen.

Im Video-Modus ist der AF-C schwächer als beim Fotografieren. Besonders wenn man nah an die zu filmenden Objekte, Menschen oder Tiere herangeht fokussiert die Kamera ab und an falsch (oben im Video im letzten Clip mit dem Hund zu sehen). Nichtsdestotrotz ist auch hier die Leistung des AF gut bis sehr gut, was man gut in den anderen Clips aus dem Video oben erkennen kann. Sehr überrascht hat mich, dass sogar das mit dem MC-11 adaptiere Sigma Art 35 1.4 eine sehr starke Video-AF Performance hingelegt hat!

Hier könnt Ihr einige Foto-Sequenzen herunterladen, leider in einer kleinen Auflösung, da ich die Bilder per Handy von der Kamera gezogen habe. Zur Treffsicherheit des AF sollten diese Bilder allerdings aussagekräftig genug sein.

AF Sequenz mit Sigma Art 35 1.4 und MC-11

AF-Sequenz mit Sony GM 85 1.4 (zügiges Laufen)

AF-Sequenz mit Sony GM 85 1.4 beim Sport (schnelle Bewegungen)

7. Low-Light

Wie oben bereits erwähnt, konnte ich mir die RAW-Bilder bislang nicht ansehen. In der Kamera betrachtet, sahen allerdings auch die Bilder bei hohen ISO-Werten verwendbar aus. Die JPGs, die ich mir über das WiFi der Kamera gesendet habt könnt Ihr hier herunterladen: ISO 800 bis 204.800.

UPDATE: Hier gibt’s die in Lightroom importierbaren RAWs vom Low-Light-Test!

A7III Iso 12.800

Dieses Bild wurde mit ISO 12.800 aufgenommen. Dies stellt meine persönliche Schmerzgrenze dar, soweit ich das von den JPGs beurteilen kann.

Im Video-Modus überzeugt die Kamera in vollem Umfang. Je nachdem, wie viel Licht noch in einer Szene enthalten ist und wie sehr man im Grading die Schwarz-Werte nich herunter regelt, sind Aufnahmen bis mindestens 25.600 noch gut verwendbar.

Auch hier stellt das wieder meinen persönlichen Geschmack dar, deswegen habe ich ein Low-Light Video auf Youtube hochgeladen. Unten links im Bild ist ein blinkendes Artefakt zu sehen, welches auch in anderen A7 III Videos zu sehen war. Bislang weiß ich allerdings nicht, was es damit auf sich hat.

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8. Fazit

Kurz: WOW.

Etwas länger: Die a7 III von Sony hat mich komplett überzeugt und ist meiner Meinung nach in ihrem jetzigen Preissegment von 2.299 € inkl. MwSt. bislang was Preis-Leistung angeht nicht zu schlagen. Ein 24MP Vollformat-Sensor, sehr gute Video-Eigenschaften, ein sauschneller & treffsicherer Autofokus, gute Low-Light Performance sowie eine deutlich verbesserte Bedienung lassen die Sony alpha7 III glänzen. Kritikpunkte gibt es wenige, mich hat nur die langsame Puffer-Geschwindigkeit wirklich genervt. Für diesen Preis gibt’s aber zur Zeit nichts besseres! Wer nur Videos macht, sollte die S3 abwarten, ansonsten würde ich die a7III auch gegenüber der RIII bevorzugen.

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9. Von Euch gefragt

Im Vorfeld habe ich von einigen meiner Newsletter-Abonennten bereits Fragen zur A7III bekommen, von denen ich die Wichtigsten / am häufigsten vorkommenden im Folgenden so gut wie möglich beantworten möchte (Habt Ihr weitere Fragen? Schreibt sie in die Kommentare!):

„Banding im Silent Shutter Modus?“

Ich habe die a7 III im Silent Shutter Modus auf einer Zaubershow verwendet. Dort ist mir aufgefallen, dass Streifen im Bild zu sehen waren. Dies ist mit zwar erst beim „Durchblättern“ aufgefallen, der Silent Shutter Modus scheidet aber damit für professionelle Zwecke in flackerndem Licht aus.

A7 III Streifen im Bild

Zugegeben: Man muss genau hinsehen. Besonders beim Durchblättern der Bilder fallen die Streifen aber auf (ich habe sie mit roten Linien etwas hervorgehoben). Im Bild seht Ihr den Zauberer Bastian Fischer in seinem „Salon Nouveau“. Wer in der Nähe von Bietigheim ist, dem empfehle ich unbedingt, sich seine Show einmal anzusehen.

„Da ich momentan die a7II habe und deren AF nicht der schnellste ist, interessiert mich der AF der a7III sehr. Außerdem bin ich neugierig, ob die neuen Akkus wirklich so viel mehr leisten wie angekündigt.“

Wie oben beschrieben ist der Autofokus der a7 III um Welten besser, als der des Vorgängers. Ich würde sagen, alle außer Sport-Fotografen werden zu 99% keinen besseren AF benötigen (und viel Luft nach oben ist da auch nicht mehr!). Limitierend ist eher die lange Zeit, die der Puffer benötigt, um sich zu leeren.

„Low light… Wie weit kann ich die iso zum fotografieren hochdrehen und das Ergebnis is noch zu gebrauchen?“

Meiner Meinung nach sind Fotos bis 12.800 gut zu gebrauchen. Leider hatte ich wie oben gesagt noch nicht die Gelegenheit, die Bilder (außer auf der Kamera selbst) als RAWs zu betrachten, da Lightroom die Dateien noch nicht lesen kann. Ich werde das aber sobald dies der Fall ist ergänzen.

„Mich interessiert die Lowlight – Performance im Video Modus. Wär aber auch cool, wenn es ein Test wäre, der sowohl die Fotografie, als auch den Film-Bereich abdeckt!“

Die Low-Light Performance (Vollformat) ist meiner Meinung nach ungefähr auf dem Level der a7S II und somit exzellent. Auf Youtube habe ich dazu ein Video hochgeladen, das Ihr oben im Beitrag findet.

„Wie ist die Videoqualität im Vergleich bei 1080 120fps und in Post verlangsamt vs. 1080 120 fps und in der Kamera auf 24p verlangsamt  (S&Q mode heißt das glaub ich?)? Gibt es da Unterschiede?“

Ich konnte keine Unterschiede feststellen. Die Qualität ist wegen der niedrigen Bitrate pro Bild nicht sonderlich berauschend, allerdings mehr als ausreichend für Social Media u.Ä. Für wirklich professionelle Zwecke (auf Slow-Motion bezogen) eignen sich meiner Meinung nach nur größere Kameras wie die FS7 oder RED Kameras. Weiter oben im Beitrag ist ein Video eingebunden, dass einige Test-Clips zeigt, sowohl in Slow-Mo als auch in 25/4K.

„Mich würde interessieren wie gut die Sensorstabilisierung ist. Also ob ich mit manuellen Objektiven handheld Filmen kann ohne das die Aufnahmen zu verwackelt sind. Gerne auch mit der GH5 vergleichen wenn diese vorhanden ist.  Es geht nur um statische Aufnahmen, da ich für komplexe Bewegungen einen Gimbal nutzten werde.“

Schon mit der a7R II habe ich gerne „Slider-Aufnahmen“ aus der Hand gemacht, wenn ich keinen Bock hatte, den schweren Slider mitzuschleppen. Dies hat wunderbar funktioniert und der Bildstabilisator der a7 III ist mindestens auf dem selben, sehr guten Niveau.

„Toll wären einige Filmaufnahmen unbearbeitet aus der Kamera zum runter laden.“

Hier könnt Ihr einige Clips direkt aus der Kamera herunterladen.

„Wichtig für mich ist… ob der AF bei Low Light Event Shooting funktioniert. Bei meiner A7-2 versagt er und ich fotografiere meist manuell…
Funktioniert auch der Augen AF bzw. Gesichterkennung plus Verfolgung in Low Light?“

Ich habe den AF gestern Abend im dunklen ausgetestet bei ISO Werten bis 25.600. Ich war positiv überrascht, da der AF auch hier noch gut funktioniert hat. Wenn du es aber wirklich genau wissen willst, empfehle ich dir, das Gerät einfach mal auszuleihen um es selber auszuprobieren. Manuell fokussieren wirst du aber mit der a7 III nich mehr müssen!

2018-12-11T07:18:56+00:00

21 Comments

  1. Andrej 12. März 2018 um 22:16 Uhr - Antworten

    Hallo, vielen Dank für Test.
    Mich Interessiert auch direkte Vergleich zwischen A7R III und A7 III. Wird AF von A7 III viel schnelle und genaue, auch bei Gegenlicht? Bleibt in Porträtfotografie A7R III trotzdem als unerreichte Favorit?

    Grüße aus Dortmund
    Andrej

    • Kai 13. März 2018 um 07:23 Uhr - Antworten

      Hallo Andrej!

      Ich selbst habe nur die A7RII, würde mir aber jetzt wegen des wirklich exzellenten Autofokus lieber die A7III holen. Hätte ich keine A7RII wäre die Entscheidung etwas schwerer, ich würde mich aber dennoch für die A7III entscheiden, da mir die 42MP nicht so wichtig sind wie der (wirklich exzellent gute) Autofokus!

      Petapixel hat einen Vergleich gemacht:
      https://petapixel.com/2018/03/12/2000-sony-a7-iii-vs-3200-sony-a7r-iii-first-look/
      Viele Grüße,
      Kai

      • Andrej 13. März 2018 um 12:50 Uhr - Antworten

        Vielen Dank für schnelle Antwort!

  2. Frank 13. März 2018 um 12:17 Uhr - Antworten

    Hallo.
    Bei dir heißt es:
    Sehr gute Low-Light Performance
    Da frage ich mich ob es dann noch eine A7SIII geben wird.
    Hast du oder anderst darüber schon Infos?
    Und zu welchem Preis?
    Danke schon mal.
    Euer Lichtfänger

    • Kai 13. März 2018 um 12:19 Uhr - Antworten

      Hallo!
      Leider gibt’s immer kaum Infos über Sony Produkte bevor sie nicht tatsächlich vorgestellt werden (nicht mal für die Händler selbst!), folgende Vermutungen hat mir aber der Händler meines Vertrauens verraten
      – Es wird eine A7SIII geben
      – Diese wird vermutlich im Sommer vorgestellt

      Ich selber vermute, dass die A7SIII besonders im Videobereich nochmal stärker wird, also:
      – höhere FPS
      – Eventuell sogar besser Bitrate (10 Bit wie die GH5)
      – Vielleicht sogar ein neues Bildprofil?

      Sind aber wie gesagt alles nur Vermutungen!
      Viele Grüße,
      Kai

  3. Peter 25. März 2018 um 09:47 Uhr - Antworten

    Toller Beitrag!

    Mich würde interessieren ob mit der A7 III das Problem der Sensor-Reflektionen auch so gut behoben ist wie z.B. die A7RII.

    Das wäre für mich ein entscheidender Punkt für die Kaufentscheidung.

    • Kai 25. März 2018 um 12:20 Uhr - Antworten

      Leider weiß ich nicht was du damit meinst.. vielleicht hast du ein Beispiel?

  4. Peter 25. März 2018 um 17:48 Uhr - Antworten

    Hier ein Bild mit den typischen Sensorreflektionen wie sie die A7 hat.

    https://admiringlight.com/blog/wp-content/uploads/2016/02/loxia_flare.jpg

    Oder das:

    http://www.vahonen.com/2013/A7temp/20131226chruchFlareCrop.jpg

    Ich weiß nur dass die A7R Serie das Problem nicht hat. Hoffe die A7III hat das Problem auch nicht mehr.
    Immerhin ist es ein rückwärts belichteter Sensor.

    Lg

    • Kai 25. März 2018 um 17:58 Uhr - Antworten

      Also mir ist das Problem nicht aufgefallen, ich habe es aber auch nicht explizit getestet.. Bei der A7III die ich hatte, handelte es sich nur um ein Leihmodell, ich selbst habe die a7r2. Empfehle dir im Zweifel aber selbst einfach eine zu leihen, dürfte nicht mehr als 40 € kosten 🙂

  5. Lennard 11. Mai 2018 um 14:59 Uhr - Antworten

    Hallo,

    ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass der Sucher der A7III etwas nervig sein soll, da er anscheinend merklich schlechter als der , der A9 und der A7RIII sein soll. Habt ihr gegebenenfalls dazu noch ein paar Infos oder Eindrücke ?
    Danke im Voraus

    Grüße aus Wunstorf!

    • Kai 13. Mai 2018 um 09:27 Uhr - Antworten

      Hallo Lennard,

      Ich finde den Sucher der A7III gut, ob er schlechter als der der a9 ist kann ich nicht sagen, er ist aber auf alle faelle nicht schlecht. Ich wuerde dir empfehlen die a7III mal für ein paar Stunden im nächsten Foto laden auszuleihen, dann kannst du dir selbst am besten ein Bild davon machen!
      Viele Grüße
      Kai

  6. Dr. Georg Ramsauer 31. Mai 2018 um 07:40 Uhr - Antworten

    Wir benutzen die Sony Alpha 7s in unserer Detektei wegen der hervorragenden low-light Eigenschaften.

  7. Ralf Mid 17. Juli 2018 um 14:22 Uhr - Antworten

    Hallo!

    Wie beurteilt Ihr den Sucher der A7 iii für MF. Mich interessiert die Verwendung mit „Altglas“! Arbeitet Ihr bei Verwendung mit alten MF-Optiken mit Lupe/Fokus-Peaking und funktioniert das gut? Oder sollte man für diesen Verwendungszweck auf die A7 Siii warten, weil diese wohl den vorangekündigten neuen hochauflösenden Sony Sucher bekommt.

    • Kai 17. Juli 2018 um 16:08 Uhr - Antworten

      Hallo Ralf!

      Der Sucher und der Bildschrim der A7III sind auf alle Fälle einer der Minuspunkte der Kamera. Mithilfe von Fokus Peaking und der Fokus-Lupe habe ich aber keine Probleme zu fokussieren. Es braucht halt immer einige Sekunden scharfzustellen, das liegt aber eher einfach am manuellen fokussieren, nicht am Bildschirm. Auf die A7SIII zu warten wäre für mich nur sinnvoll wenn sie 4k/60FPS o.Ä. bietet, für den Bildschirm würde ich das nicht tun. Viele Grüße !

  8. Yann 27. Juli 2018 um 10:36 Uhr - Antworten

    Toller Bericht,
    die A7III interessiert mich sehr, bringt sie aber für einen Hobbyfotografen der zu Vollformat wechseln will für den Alltag so viel mehr Vorteile was Bildqualität angeht gegenüber der A7II?
    Schwanke nämlich momentan zwischen der Mark II und Mark III und 1000 Euro unterschied lassen mich eben überlegen.

    • Kai 27. Juli 2018 um 10:45 Uhr - Antworten

      Hallo Yann!

      Ich würde vermuten wenn du die A7II kaufst und niemals die A7III in der Hand hattest, wird sie dich völlig überzeugen, die Bildqualität ist ja auf einem sehr ähnlichen Niveau – ABER: Der Autofokus der A7III und die Schnelligkeit sind sooo viel besser, dass ich das im Nachhinein niemals wieder eintauschen würde, auch nicht gegen 1.000 € dazu. Mein Tipp für dich: Leih dir beide Kameras mal vom Fotoanbieter aus. Wenn du nett fragst bekommst sie sicherlich gegen Überlassen des Ausweises auch für 2h kostenlos mit. Das ist die beste Möglichkeit herauszufinden, was besser zu dir passt. Viele Grüße und viel Erfolg!

  9. Alaine 25. September 2018 um 21:48 Uhr - Antworten

    Hello Kai,

    I have tried to download some video and raw footage and the link is no longer has a file, can you please reupload a few records directly from the camera with out editing. We are thinking about purchasing this camera and I would like to check video quality first.

    Thanks a lot.
    Alaine

    • Kai 1. Oktober 2018 um 16:28 Uhr - Antworten

      Hey there!
      Thanks for contacting me. I will update the link.

      Best Regards
      Kai

      • Philipp 29. Oktober 2018 um 09:14 Uhr - Antworten

        It’s done again.

        Best regards
        Philipp

  10. Marc Champollion 22. November 2018 um 01:40 Uhr - Antworten

    Wie groß ist der Winkelverlust bei Video?

    • Kai 22. November 2018 um 07:23 Uhr - Antworten

      Hallo Marc,

      Das Seitenverhältnis wechselt von 3:2 zu 16:9, ansonsten hast du den vollen Sensor – das Bild wird nicht gecroppt 🙂

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