1. Auf einen Blick

  • Sehr gute Akku-Laufzeit, besonders im Vergleich zum Vorgänger

  • 2 SD-Karten Slots

  • Wahnsinnig treffsicherer & schneller Autofokus

  • Menü deutlich übersichtlicher durch Überschriften der jeweiligen Sektionen

  • Serienbildaufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde (RAW)

  • Sehr gute Low-Light Performance

  • Video-AF weniger leistungsfähig als Foto-AF

  • der Pufferspeicher leert sich immer noch recht langsam

  • Sucher und Bildschirm könnten besser sein

  • Kein Ladegerät im Lieferumfang – Laden nur über USB-Kabel

  • Nur ein SDXC II Karten-Slot

  • Touch funktioniert nicht im Menü

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2. Erster Eindruck, Haptik & Lieferumfang

Beim ersten Mal in die Hand nehmen fällt sofort die Ähnlichkeit zum Vorgänger-Modell auf. Die a7 III fühlt sich jedoch etwas griffiger & größer an als die vorherige Generation. Am Material hat sich nicht viel geändert.

Im Lieferumfang enthalten: Body, Bedienungsanleitung & Garantieunterlagen, Tragegurt, Stecker für UK und Deutschland, Netzteil und USB-Kabel zum Aufladen.

Zum Aufladen muss man die Alpha7 III zunächst per USB-Kabel mit dem mitgelieferten Netzteil verbinden – Ein Ladegerät für den Akku ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das finde ich bei einer Kamera für 2.300 € etwas schade. Das Laden nimmt bei einem komplett leeren Akku mit etwa 2 Stunden auch nicht gerade wenig Zeit in Anspruch – Dafür reichen nun ein bis zwei Akkus auch für den ganzen Tag aus.

3. Neuerungen

Sony ist dafür bekannt, schnell auf Kunden-Feedback zu reagieren. Somit wurden auch mit der 3. Generation des Alpha 7 Einstiegsmodells wieder wichtige Funktionen und Bedienelemente hinzugefügt. Ich liste im Folgenden die für mich wichtigsten Aspekte auf, einen vollständigen Bericht mit den technischen Daten findet Ihr hier.

  • Menü: Sony hat das Menü im Vergleich zur A7 II umstrukturiert und damit meiner Meinung nach deutlich verbessert. So hat jeder Menü-Unterseite nun aussagekräftige Titel, was einem die Suche nach bestimmten Optionen enorm erleichtert, wenn man die Kamera erst wenige Tage im Einsatz hat. Besonders gut finde ich, dass auch bei der Belegung benutzerdefinierter Tasten diese Titel angezeigt werden und somit die Funktionen geordnet sind. Ich hab es bei meiner a7R II gehasst, jedes mal sämtliche Funktionen durchblättern zu müssen! Schade finde ich, dass die Touch-Funktion anscheinend im Menü nicht funktioniert. Kein Riesenverlust, aber müsste eigentlich leicht umsetzbar gewesen sein.
  • AUTO ISO MIN VS: Ein Detail, das manchen vielleicht gar nicht aufgefallen wäre, ich aber sehr wichtig finde: Es ist mit der A7III wie schon bei der A7RII (und III) und im Gegensatz zur A7II endlich möglich, eine minimale Verschlusszeit für den AUTO ISO Modus festzulegen. So könnt Ihr bspw. im Aperturprioritätsmodus eine minimale (zeitlich maximale) Verschlusszeit von bspw. 1/250 festlegen und diese wird dann nicht unterschritten, sondern stattdessen der ISO Wert angepasst.
  • Anschlüsse: Es gibt nun 2 SD Karten-Slots, davon nur einer mit (von ca.300 auf ca. 100 MB/s gedrosselter) SDXC II Geschwindigkeit. Neu hinzugekommen ist außerdem ein USB-C Anschluss.
  • Bedienelemente: Neu hinzugekommen ist ein Joystick zum verschieben des AF-Punktes. Ich habe in der Praxis aber eher die Touch Funktion genutzt. Die AF-ON und AEL Taste sind jetzt nebeneinander.
  • Akku: Der Akku ist deutlich größer als der des Vorgängers – sowohl von der Kapazität, als auch von den Abmessungen. Ich hatte die a7 III das ganze Wochenende (Samstag und Sonntag) jeweils etwa einen halben Tag im Einsatz (Foto & Video), wofür mir eine komplette Akkuladung ausgereicht hat. Mit 2 Akkus sollte man somit sicher durch den Tag kommen.
  • Autofokus: Wie bereits bekannt kommt in der A7 III ein neues Autofokus-System ähnlich dem der a9 zum Einsatz.

Ein bisschen enttäuscht bin ich vom Bildschirm und dem Sucher, die wohl nicht erneuert wurden: Hier fällt es mir ohne Vergrößerung auch mit Fokus-Peaking schwer, festzustellen ob ein Motiv gerade scharfgestellt ist oder nicht. Mit Fokusvergrößerung kein Problem, allerdings ist es mit der A7RII einfacher.

A7 III von hinten

Neu hinzugekommen ist ein Joy-Stick zum verschieben des AF Punkts. Die AF-ON und die AEL-Taste sind nun nebeneinander und nicht mehr als eine Taste mit Wippschalter angebracht.